Biomasseheizkraftwerk - BMHKW
Unser Beitrag zum Klimaschutz
Die in der Biomasse biochemisch gespeicherte Sonnenenergie kann als sich
selbst erneuernder Energielieferant betrachtet werden, als REGENERATIVE
ENERGIE. Dies ermöglicht eine ausgeglichene CO2-Bilanz, es wird
nur die Menge an CO2 ausgestoßen, die kurz vorher biochemisch
gebunden wurde.

Die in dem BMHKW jährlich erzeugte Energie deckt die Versorgung von ca.
6.000 Haushalten. Im Vergleich dazu würde bei Erzeugung der Energie mit
Braunkohle ca. 30.000 Tonnen klimaschädliches Co 2 entstehen.
Technische Daten:
Verwertung von jährlich
- bis zu 25.000 Tonnen Biomasse- unbelastetes Altholz, Frischholz
bzw. Grünschnitt
- 500Nm3/h Biogas aus der Vergärung der Mechanisch-Biologischen
Restabfallaufbereitung (MBA) sowie von 300 Nm3/h Deponiegas.

- Leistung von
- 13,3 MW thermisch
- 3,3 MW elektrisch
- Erzeugung von
- jährlich 18 Millionen kWh elektrischer Energie, davon
- weniger als 5 Millionen kWh Eigenbedarf
- mehr als 13 Millionen kWh Einspeisung ins öffentliche Netz
- Kraft-Wärmekopplung: Einspeisung der erzeugten Wärme in die
Fernwärmeversorgung des Abfallwirtschaftszentrums
Es ergeben sich verschiedene Synergieeffekte aus dem intelligenten Anlagenverbund
des Biomassekraftwerkes mit
- der Mechanisch-Biologischen Restabfallaufbereitungsanlage
(MBA):
- Die Anforderungen der 30. Bindesimmissionsschutzverordnung
(BImSchV) werden dadurch eingehalten, dass die Abluft aus der MBA als
Verbrennungsluft dem BMHKW zugeführt wird. Somit wurden die Kosten für
den sonst notwendigen Bau einer teuren Abluftreinigung mittels regenerativer
thermischer Oxidation (RTO) eingespart.
- Das aus dem organischen Anteil des Restabfalls durch Vergärung
produzierte Methangas, wird im BMHKW mit verwertet. Dadurch konnte man
die Kosten für den Ersatz der veralteten Blockheizkraftwerke einsparen.
- dem Deponiekörper:
- Das Deponiegas wird im BMHKW mit verwertet, was ebenfalls
die Erneuerung der veralteten Blockheizkraftwerke erspart.