ZAK: „Vereinbarung für eine entsorgungssichere Zukunft“

Kaiserslautern, 10. Januar 2018

Um auch zukünftig die Verbrennungspreise für kommunale Restabfälle stabil zu halten und gleichzeitig regionale Entsorgungssicherheit sowie hohe ökologische und energetische Effizienz zu gewährleisten , wird die Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH (GML) in den nächsten fünf Jahren in erheblichem Maße investieren. Als Miteigentümer der GML hat nun auch die ZAK - Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern einer notwendig gewordenen Änderung der sogenannten Konsortialvereinbarung zwischen den Gesellschaftern zur Stellung von Bürgschaften zur Absicherung der Finanzierung des Projektes zugestimmt. Die Vereinbarung wurde am Mittwoch von ZAK-Vorstand Jan Deubig in Anwesenheit des GML-Geschäftsführers Dr. Thomas Grommes unterzeichnet.

Die ZAK ist mit 5,92 Prozent an der 100-prozentig kommunalen GML beteiligt, die für ihre Gesellschafter das große Müllheizkraftwerk in Ludwigshafen (MHKW) betreibt, in dem die kommunalen Restabfälle entsorgt werden. Die drei Müllkessel als zentrale Komponenten des Müllheizkraftwerks sind inzwischen jedoch in die Jahre gekommen und 25 beziehungsweise 30 Jahre alt. Deshalb werden im Rahmen des Projektes IGNIS (lat.: „Feuer“) zwei alte Müllkessel außer Betrieb genommen und neu gebaut. Der dritte Kessel soll einem sogenannten Retrofit-Prozess, also einer umfangreichen Renovierung, unterzogen werden.

Die Restabfälle aus der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern werden in Ludwigshafen entsorgt. Weitere Gesellschafter der GML sind die Städte Ludwigshafen, Frankenthal, Neustadt, Mannheim, Speyer und Worms, sowie die Landkreise Bad Dürkheim, Alzey-Worms und der Rhein-Pfalz-Kreis.

ZAK-Vorstand Jan Deubig bezeichnet die getroffene Vereinbarung der Gesellschafter als „Vereinbarung für eine entsorgungssichere Zukunft“. Diese garantiere auf die nächsten Jahrzehnte Entsorgungssicherheit und stabile Entsorgungskosten. Durch die Konzentration auf zwei  Kompetenzzentren in Ludwigshafen (Restabfall) und Kaiserslautern (Bioabfall) werde zudem eine hohe energetische und ökologische Effizienz erzielt, so Deubig weiter.