Der Betrieb der Deponie Kapiteltal wurde mit zehn ehemaligen Mitarbeitern
der städtischen Müllbetriebe am 1. Januar 1978 aufgenommen. Seit seiner Gründung
hat sich die ZAK entsprechend der sich ändernden Gesetzgebung kontinuierlich
weiter entwickelt. Von Beginn an wurden viele der neuesten technischen Errungenschaften
der Abfallwirtschaft im Kapiteltal realisiert.
So entstand im Laufe der Jahre ein Abfallzentrum, dessen moderne Technik
kontinuierlich von in- und ausländischen Besuchergruppen besichtigt wird.
Die Kaiserslauterer Bürger sind am Tag der offenen Tür regelmäßig überrascht
darüber, wie sauber und hoch technisiert ihre „Knaudel“ ist.
1999 wurde die Deponie, den Gesetzesänderungen 2005 (Technische Anleitung
Siedlungsabfall, TASI) vorgreifend, geschlossen. Die Restabfälle aus Stadt
und Landkreis Kaiserslautern werden entweder mechanisch-biologisch aufbereitet
und extern entsorgt oder direkt extern thermisch verwertet. Die Anlagen zur
Sammlung und Verwertung der Abfälle traten nun eindeutig in den Vordergrund.
Ziel ist es, Wertstoffe und Energie wieder zu gewinnen und dem Nutzenkreislauf, den Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes folgend, zuzuführen. Primärenergie soll eingespart, die CO2-Belastung reduziert werden. Ausgeschleuste Wertstoffe ersetzen die ursprünglichen Produktionsrohstoffe.
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1978 Deponiekörper |
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1985 Restabfallbehandlung Kaskade |
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1990 Grünabfallkompostierung |
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2000 Bauschuttaufbereitungsanlage |
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2006 Deponiestilllegung und Profilierung des Deponiekörpers |