ZAK und Zoo wollen enger zusammenarbeiten

Kooperationsvertrag unterschrieben
Kaiserslautern, 04.08.2022

Es sind nicht nur die neu gestalteten Caps, die das ZAK-Umwelterlebniszentrum und die Zoo-Schule miteinander verbinden. Die vielfältige Kooperation wurde nun durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung demonstriert. Sie soll darüber hinaus auch die Solidarität mit dem Zoo ausdrücken.

Schon lange stand eine Ameisenanlage auf dem „Wunschzettel“ des Zoos, wie Geschäftsführer Matthias Schmitt bei einer kleinen Feierstunde verriet. Mit Hilfe der ZAK konnte dieser Wunsch nun erfüllt werden. So haben zukünftig die Besucher beider Einrichtungen die Möglichkeit, mit einer Blattschneiderameisenanlage nicht nur die Lebensweise der emsigen Insekten zu demonstrieren, sondern den Beweis anzutreten, dass die Natur keine Abfälle kennt.

Dieser pädagogische Ansatz soll zukünftig verstärkt in die Programme für Kinder und Jugendliche einfließen, gemeinsam sollen Inhalte entwickelt werden. Neben dem Austausch zwischen Zoo-Pädagogin Lena Stoller und Florian Zeitler, dessen Unternehmen Udata das Umwelterlebniszentrum der ZAK betreut, teilen sich Zoo und ZAK aktuell eine gemeinsame FÖJ-Stelle.

Die ZAK betreibt seit 1998 sein Umwelterlebniszentrum, das erste seiner Art in Rheinland-Pfalz. „Das wilde Klassenzimmer“ der Zoo-Schule wurde 2010 eröffnet. Beide Einrichtungen wollen verstärkt kooperieren und sich mit anderen außerschulischen Lernorten vernetzen, zum Beispiel über das Bildungsbüro der Stadt im Rahmen der „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“.

ZAK-Vorstand Jan Deubig warb bei der Kooperationsunterzeichnung für ein stärkeres Miteinander innerhalb „des Konzerns Stadt“: „Die Verbindungen sollten mit Leben erfüllt werden, schließlich haben wir die selbe Mutter.“ Als kleine Überraschung wurde eine Patenschaftsurkunde für die Ameisenanlage enthüllt. Zu bestaunen ist die neue Anlage im Tropenhaus des Zoos, „also bei den Nachbarn, die die Ameisen von daheim kennen“, wie Deubig launisch anmerkte.