ZAK und EOR:

Das Auto der Zukunft kommt auf „leisen Sohlen“
Kaiserslautern, 02.12.2016

Die Elektromobilität entwickelt sich rasend schnell, allein für das nächste Jahr haben die meisten namhaften Automobilhersteller die neueste Generation ihrer E-Modelle angekündigt. Beim „Forum Elektromobilität“ auf dem Gelände der ZAK – Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern haben zahlreiche Autohäuser aus Kaiserslautern gezeigt, wie die Zukunft des Automobils aussehen wird. Begleitet wurde die von der EffizienzOffensive Energie Rheinland-Pfalz (EOR) organisierte Veranstaltung von Vorträgen rund um das Thema Elektromobilität in all seinen Facetten.

Probefahrt auf dem ZAK-Gelände: Der Schlüssel steckt, aber ist das Auto auch wirklich schon fahrbereit? Es ist nichts zu hören vom typischen Motorengeräusch herkömmlicher Fahrzeuge. Ein kurzes Tippen auf das Pedal dokumentiert tatsächlich die Fahrbereitschaft, das Anschmiegen in den Fahrersitz verspricht Dynamik und Sportlichkeit. Im Inneren des Wagens ist so gut wie nichts zu hören, trotz Beschleunigung bewegt sich das Auto auf „leisen Sohlen“ über die Straßen. Die Zukunft des Automobils ist bereits heute erlebbar. 

Neben den Autohäusern Euler, Kehry, Rittersbacher, Hübner und Torpedo-Garage präsentierte der kalifornische Luxus-Autobauer Tesla seine viel beachteten Modelle S und X. Aber auch die Organisatoren der Veranstaltung haben längst den Trend erkannt: So zeigte die EOR ihren VW e-Golf, während die ZAK neben dem VW e-up auch die beiden im Abfallwirtschaftszentrum eingesetzten Segways und den e-Gator von John Deer zu Probefahrten zur Verfügung stellte.

In seiner Begrüßung verwies ZAK-Vorstand Jan Deubig auf die rasante Entwicklung der Elektromobilität. Es bestehe, so Deubig, die große Chance, sich schon bald klimaneutral von A nach B zu bewegen. Für das kommende Jahr erwarte er einen „Quantensprung“ in der Automobilbranche. Als Mitglied der EOR hat die ZAK den Anstoß zu diesem Forum gegeben. Die Begründung lieferte der Vorstand gleich mit: „Aus Abfall produzieren wir Strom, der schon heute in unseren Autos genutzt werden kann.“ Deubigs Blick in die Zukunft: „Dort, wo heute noch die weit entfernten Ölquellen als Energiequellen unsere Mobilität sichern, könnten schon bald unsere Mülltonnen im Vorgarten sein.“