Kunst bei der ZAK

Eindrucksvolle Perspektiven

Die ZAK ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Neben der Unterstützung von Vereinen und Institutionen aus dem Breitensport, der Zivilgesellschaft sowie sozialer und karitativer Einrichtungen leisten wir sehr gerne auch unseren Beitrag zur Stärkung der lokalen Kulturszene. Seit mehreren Jahren unterstützt die ZAK das Kulturzentrum Kammgarn, das Programmkino Union, die „Lange Nacht der Kultur“, die Kabarettgruppe „DIE UNTIERE“ sowie den „Sommerswing im Volkspark“.

Gabionenwand

Installation der Lauterer Künstlerin und Fotografin Sandra Derag auf dem ZAK-Gelände

„Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen.“ Johann Nepomuk Nestroy

Doch was hat Abfallwirtschaft mit Kultur zu tun? Viel mehr, als man glaubt. Aus kultureller Sicht eröffnen das sinnvolle Ende unseres Konsums und die metaphorische Überführung in einen Nutzungsneubeginn eindrucksvolle Perspektiven. Diese werden auch im und um das Abfallwirtschaftszentrum sichtbar.

Eine kleine Chronologie der von uns unterstützten Objekte und Installationen:

1999

Der Lauterer Bildhauer Richard Menges (1910 – 1998) erschuf in den 1990er Jahren das Sandsteinrelief „Wildschwein-Gruppe“ neben der Zufahrtsstraße zur ZAK. In den Arbeiten von Menges spiegeln sich als große Themen die Geschichte und die Wertschätzung von Mensch und Natur wider. Menges Tochter Dorothea (geboren 1951) gründete 2012 zu Ehren ihres Vaters und seiner sechs Vorfahren die „Richard Menges-Stiftung“.

2001

„Fishing for Fantasy“ hieß das Fische-Projekt im Jubiläumsjahr 2001. Etwa 200 Fische schwammen anfangs im „City-Aquarium“, einige dieser fantasievoll gestalteten Kunstwerke finden sich noch heute im Stadtbild. Und im Verkehrskreisel im Abfallwirtschaftszentrum.

2006

Betonmenschen sind die Passion von Christel Lechner (geboren 1947) aus Witten. Vor der WM 2006 in Kaiserslautern entstanden ganze Fußball-Teams aus Beton. Die Installation „Graue Männer“ auf dem Dach der Jean-Schoen-Halle wurde wegen Bauarbeiten aufgelöst, einige Männer konnten gerettet werden und fanden ein neues Zuhause. Auch vor dem ZAK-Verwaltungsgebäude.

2018

Der geheimnisvolle Kurzkinofilm „Das Universum in der Tonne “ beschreibt eindrucksvoll das ausgeklügelte System der Abfallverwertung. Überzeugen Sie sich selbst!

2019

Die Kunstinstallation der Lauterer Fotografin Sandra Derag liebt das Detail. An der Gabionenwand am Eingang des Wertstoffhofes entstanden aus 125 Einzelteilen bunte Motive, die sich zu einem Gesamtkunstwerk verbinden. Das verwendete Glasfasergewebe wurde mit Kunstharz laminiert und dann in Form gebracht. Dabei wurden nicht nur flache Teile verwendet, die fest an der Wand montiert sind, sondern auch Formen, die bei entsprechender Beleuchtung in 3-D-Optik das Kunstwerk lebendig werden lässt.

2020

Im Mittelpunkt stehen großflächige Motive des renommierten Fotografen und Aktionskünstlers Thomas Brenner. Diese fließen in ein Konzept ein, das den Charakter einer kleinen Ausstellung hat. Um den Bildern die entsprechende Geltung zu verschaffen, wurde eine Keilrahmen-Technik verwendet. Es entstand ein elegantes Foyer mit ganz viel Charme.

2020

Zwei von der ZAK unterstützte Kunstprojekte zieren den neuen „Skulpturenweg Eselsbachtal“: Die Stahlskulptur „Das Tier“ von Thomas Gerhards aus Münster lässt Interpretationsspielraum. Flucht aus der Gefangenschaft? Wieso steht die Tür auf? Die begehbare Sandsteinskulptur „Antrum“ (lateinisch für Höhle oder Grotte) des Italieners Florian Andrea Müller wirkt dagegen wie eine Schutzhütte und ein Rückzugsort.

2023

Die Aufstellung der Skulptur „Reverse Rotation“ (Rückwärtsdrehung) des nordmazedonischen Bildhauers Aleksandar Eftimovski im Kreisel vor dem östlichen Stadteingang soll ein „verbindendes Element von Stadt und Landkreis“ darstellen. Die Skulptur, deren Form an eine Bohrerspitze erinnert, fügt sich harmonisch in den Kreisel und seine Säuleneichen ein.

Skulptur Kreisel

Skulptur „Reverse Rotation“ (Rückwärtsdrehung) des Bildhauers Aleksandar Eftimovski im Kreisel vor dem östlichen Stadteingang